Willkommen bei der Gäste- und Kurseelsorge in Oberstdorf
Erholung für Körper und Geist
Fastenzeit - wir üben Geduld

Fast food - das ist den meisten von uns bekannt. Fast food heißt auf gut deutsch: Schnelles Essen. Und damit ist auch schon alles gesagt: All
das, was schnell zubereitet und noch schneller gegessen wird. Die entsprechenden Restaurants sind überall zu finden. Vor allem Kinder haben dafür einen Riecher, wenn sie Hamburger oder Pommes wollen. Über Fast food kann man streiten. Die einen mögen es, den anderen wird dabei übel.
Fast food ist ein Zeichen unserer Zeit. Einer Zeit, die schneller und immer schneller wird. Schnell mal dies, schnell mal das, am besten alles auf einmal. Schnell mal was essen, schnell die Mails checken, schnell mal telefonieren. Wer nimmt sich noch die Zeit, einen Film vom Anfang bis zum Ende anzuschauen? Vielleicht schaltet man bei den meisten Sendungen am besten gleich wieder weiter. Das Leben wird rasanter, vielleicht auch spannender. Aber ist das das Leben, das wir leben wollen? Man zappt sich so durch? Trifft uns nicht manchmal auch der Satz: Gut Ding braucht Weile. Und man merkt dann, dass es  unheimlich schwer ist, bei einer Sache zu bleiben. Ganz langsam von außen nach innen, von der Oberfläche zur Mitte
vorzudringen. Gut Ding braucht Weile. In vielen Bereichen des Lebens bestätigt sich dieser Satz. Eltern wissen, dass gute Erziehung viel Zeit und noch mehr Geduld braucht. Jeder weiß, dass das Einarbeiten an einer neuen Stelle nicht über Nacht geht. Nach einem Krankenhausaufenthalt brauchen die
Patienten Zeit und Geduld.

Geduld gehört für mich zur österlichen Buß- und Fastenzeit, die wir am Aschermittwoch begonnen haben. Viele fassen für diese 40 Tage bis Ostern einen Vorsatz, wie keinen Alkohol trinken oder auf Süßigkeiten zu verzichten. Dafür sind Disziplin und Durchhaltevermögen nötig. Ich muss mich in Geduld üben mit mir selber.

Gott selbst ist unendlich "barmherzig und gnädig und geduldig". Seine Geduld mit uns Menschen ist schon ganz besonders. Das war schon bei Adam und Eva oder in den Tagen des Noah so und das gilt auch heute. Denn der Herr der Verheißung ist geduldig mit uns, "weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle zur Umkehr gelangen" (2 Petr 3,9).

Mit den besten Wünschen zur Fastenzeit grüßt Sie herzlich

Bruno Koppitz
Kurseelsorger

One minute homily - Wochenimpuls

In einer Minute bringen Jesuiten das Tagesevangelium an Sonn- und kirchlichen Feiertagen auf den Punkt. In verständlicher Sprache übersetzen sie in den kurzen Videoclips die Botschaft des biblischen Textes in die alltägliche Lebenswelt und geben einen Impuls für die neue Woche.- sehenswert!


 

 Heilige Messen und Veranstaltungen im Überblick

Die Termine der Heiligen Messen und Veranstaltungen werden im nachstehenden elektronischen Kalender angezeigt. Dazu aktivieren Sie bitte bei den Cookie-Einstellungen "Drittanbieter-Inhalte".

Nähere Informationen erhalten Sie durch Anklicken des jeweiligen Termins 

 

Mittagsläuten St. Johann Baptist, Oberstdorf

Seit 1949 veröffentlicht der Bayerische Rundfunk in der Sendereihe "Zwölfuhrläuten" jeden Sonntag einen Beitrag über das Mittagsgeläut einer Kirche oder Kapelle. Am 31. Januar 2023 wurde das Läuten und die Historie der Pfarrkirche St. Johannes Baptist präsentiert. Den Beitrag "Zwölfuhrläuten - Oberstdorf in Schwaben" von Christian Jungwirth, Bayerischer Rundfunk, datiert auf den 31. Dezember 2023, können Sie durch Anklicken der Überschrift oder des Bildes nachlesen oder anhören.


KIRCHEN – ein – TRITT !

ja, Sie haben richtig gelesen, Kircheneintritt soll heute mein Thema sein. Denn ich freue mich, dass ich vor kurzem in Oberstdorf zwei Frauen wieder in die Kirche aufnehmen durfte. Die zwei Frauen kennen sich nicht. Jede hat ihren ganz eigenen Lebensweg und persönliche Gründe, warum sie „ausgetreten“ sind. Bei beiden war eine Hürde zu nehmen, bis sie sich trauten, mich anzusprechen und mir ihr Anliegen zu sagen.[weiterlesen ...]



E-Mail
Anruf
Karte
Infos