Willkommen bei der Gäste- und Kurseelsorge in Oberstdorf

Erholung für Körper und Geist

Fastenzeit - Die Asche

 

... hat dem Beginn der Fastenzeit den Namen gegeben. Am Aschermittwoch werden die Palmkätzchen des vergangenen Jahres verbrannt, gesegnet und dann im Gottesdienst verwendet. Auch die Palmkätzchen beim Kreuz im Eingangsbereich des Oberstdorfer Pfarrhauses werden abgenommen und verbrannt. Die Asche ist ein Zeichen der Vergänglichkeit. Asche ist der trostlose Rest, der nach einer Brandkatastrophe noch bleibt. Die Raucher entsorgen nach ihrem Genuss die Reste im Aschenbecher. Grau oder fast schwarz liegt sie dann da.

So sehen wir sie auch beim Gottesdienst in Kirche an diesem Tag. Im Segensgebet erinnert der Priester an die Vergänglichkeit des Lebens, er besprengt die Asche mit Weihwasser und dann teilt er sie aus. Alle sind eingeladen, in der Kirche nach vorne zu kommen und das Aschenkreuz zu empfangen. „Gedenke Mensch, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“ – Ein düster klingendes Wort. Doch das Zeichen macht uns auch Hoffnung. Das Kreuz erinnert uns daran, dass Jesus Christus selbst ein vergänglicher Mensch geworden ist. Er war in allem uns gleich, sagt der Apostel Paulus. Aber Er ist nach dem Tod am Kreuz nicht im Grab geblieben. Gott hat Ihn auferweckt, das feiern wir als Höhepunkt des Kirchenjahres nach den 40 Tagen der Vorbereitung in der Fastenzeit. Damit nehmen wir am Aschermittwoch schon das Ziel in den Blick: die Auferstehung Jesu Christi, die uns Hoffnung gibt.
Der zeitgenössische Dichter Friedrich Dörr sagt das in einem Lied so: „Wer mit dem Herrn den Kreuzweg geht, wird jubelnd, wenn er aufersteht, das Halleluja singen“ (Augsburger Gotteslob Nr. 760)

Für diesen Weg wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Segen

Herzliche Grüße
Ihr Bruno Koppitz
Kurseelsorger



Mittagsläuten St. Johann Baptist, Oberstdorf

Der Bayerische Rundfunk veröffentlicht seit 1949 in seiner Reihe "Zwölfuhrläuten" jeden Sonntag einen Beitrag über das Mittagsglockenläuten einer Kirche oder Kapelle. Am 31.01.2023 wurde das Geläut und die Geschichte unserer Pfarrkirche St. Johannes Baptist vorgestellt. Sie können den Beitrag "Zwölfuhrläuten - Oberstdorf in Schwaben" von Christian Jungwirth, Bayerischer Rundfunk, Stand: 31.12.2023 nachlesen bzw. hören durch Anklicken der Überschrift bzw. des Bildes.




Heilige Messen und Veranstaltungen im Überblick

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Literaten in Oberstdorf

Oberstdorf, 25.07.2023 (pdsf). „Beim Lesen durchlebt man ein Wechselbad der Gefühle“, zieht Autor Manfred Schäfer nach der Autorenlesung auf Einladung der Gäste- und Kurseelsorge Bilanz. Er hatte am Montagabend im Johannisheim den zahlreichen Urlaubern und Einheimischen Auszüge aus seinem Buch „Literaten in Oberstdorf“ vorgestellt, die unter anderem eindrücklich die persönlichen Erfahrungen von Dichterinnen und Dichtern in der Zeit des Nationalsozialismus schilderten – besonders die erschütternde Familiengeschichte von Elisabeth Langgässer. Tourismusseelsorger Pfarrer Bruno Koppitz dankte dem ehemaligen Gymnasiallehrer, der unter anderem Gründer und Vorsitzender der Literaturgesellschaft Gertrud von le Fort e.V. ist, für die bewegenden Einblicke in sein Werk. [weiterlesen ...]

KIRCHEN – ein – TRITT !

ja, Sie haben richtig gelesen, Kircheneintritt soll heute mein Thema sein. Denn ich freue mich, dass ich vor kurzem in Oberstdorf zwei Frauen wieder in die Kirche aufnehmen durfte. Die zwei Frauen kennen sich nicht. Jede hat ihren ganz eigenen Lebensweg und persönliche Gründe, warum sie „ausgetreten“ sind. Bei beiden war eine Hürde zu nehmen, bis sie sich trauten, mich anzusprechen und mir ihr Anliegen zu sagen.[weiterlesen ...]


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